| Tischtennisbeläge

Tischtennisbeläge sind das wichtigste Material, mit dem sich ein guter Tischtennisspieler auskennen muss, denn der Belag hat den größten Einfluss auf die Rotation des Balles und die Spieleigenschaften eines Tischtennisschlägers.
Farbe
Die Beläge auf den beiden Schlägerseiten müssen verschiedene Farben haben, nämlich rot und schwarz. Vor 1983 hatten die Beläge auf beiden Seiten die gleiche Farbe, jedoch durch die Weiterentwicklung mit immer unterschiedlicheren Eigenschaften wurde es für Spieler zunehmend schwerer einzuschätzen, was in dem Ball "drinnen" ist. Dies nutzten einige Spieler aus, indem sie gleichfarbige Beläge mit verschiedenartigen Eigenschaften auf Vor- und Rückhandseite klebten. während dem Spiel drehten sie mehrmals den Schläger, so dass der Gegner nie wusste, mit welchem Belag geschlagen wurde. dies machte den Ball für den Gegner unberechenbar und führte logischerweise so vielen Fehlern. Damit wurde das gesamte Spiel gestört und unattraktiver für Zuschauer.
"Hören"
Einige Spieler versuchten nun, beim Auftreffen des Balles auf den Schläger zu „hören“, mit welchem Belag der Ball getroffen wurde. Nun begannen die trickreichen Aufschläger damit, im Moment des Ballschlages mit dem Fuß auf den Boden zu stampfen. Im Jahre 1983 wurde diese absurde Entwicklung damit beendet, dass jeder Spieler verschiedenfarbige Beläge benutzen musste, wobei die Farben selbst vorerst nicht vorgeschrieben waren. Als findige Tischtennisspieler nun mit Farbkombinationen wie „dunkelweinrot/schwarz“ oder „orange/rot“ antraten, wurde die Regel 1985 dahingehend präzisiert, dass die Beläge nun hochrot und schwarz sein müssen.
2cm dicker Schaumstoffgummi
In den 50er-Jahren spielten viele Spieler nur mit einem bis zu 2cm dicken Schaumstoffgummi. dieser Belag bot große Möglichkeiten Tempo zu machen und Spin in den Schlag zu legen. Außerdem konnte man den Schlag nicht mehr hören. unter anderem auch die Tatsache, dass man den Schlag nicht mehr hören konnte. Dadurch wurde das Spiel erheblich gestört und die Beläge wurden 1959 vom ITTF verboten.
Die maximale Belagdicke beträgt somit 4 mm, ob nun mit Noppen Gummi innen, außen, mit oder ohne Schaumstoffschicht. Die maximale Dicke des Noppengummis beträgt 2 Millimeter, allerdings ist die Schicht bei Belägen mit Noppen auf der Innenseite nur ca. 1,6 - 1,7 mm dick, so dass für den Schwamm etwa 2,3 - 2,4 mm übrig bleiben.
Die Schlägerbeläge kann man in folgende Gruppen einteilen:
Noppenbeläge müssen zwischen 10 und 30 Noppen pro Quadratzentimeter haben. |